Mittwoch, 18. November 2015

Mein Auslandspraktikum in Brighton 2015


Hi.

Mein Name ist Moritz Schraeder(18) und ich besuche zurzeit die GW12B des Paul-Spiegel Berufskolleg in Warendorf.
Durch die Schule haben ich und zehn weitere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen einen Monat in Brighton in England ein Praktikum zu machen, um hier unsere  Sprach-Skills zu verbessern.
Mit dem Flugzeug ging es dann am 26.09.2015 los zum Gatwick Airport von dem wir dann weiter mit dem Zug nach Brighton gefahren sind. In Brighton angekommen ging es für mich noch einmal weiter mit dem Bus, um zu meiner Gastfamilie zu kommen,welche mich schon lange erwartete. Ehe ich klingeln konnte, wurde schon die Tür geöffnet, um mich zu begrüßen.
Meine  Gastfamilie  bestand aus dem Vater Mick, der Mutter Jo, den zwei Söhnen Olli und Harvey sowie dem kleinen Hund Woody. Alle waren jeden Tag  super nett, haben sich immer gut um mich gekümmert und zum gemeinsamen Dinner gab es immer-entgegen des englischen Vorurteils- sehr leckeres Essen.

In der ersten Woche haben wir  eine Sprachschule besucht, die morgens um 9:15 Uhr anfing und um 15:15 Uhr endete. Im Unterricht haben wir dann General Englisch mit Paul und Business Englisch mit Daniel behandelt.

Nach der ersten Woche trennten sich also unsere Wege und jeder kam an eine andere Arbeitsstelle.
Ab dort an war mein täglicher Arbeitsplatz in der Trafalgar Street bei "LCUK Language Camps UK". Diese Firma hat sich als Ziel gesetzt in ganz England Englisch Camps anzubieten in denen Schüler aus der ganzen Welt ihr Englisch verbessern können. 
In Brighton ist der Hauptsitz dieser Firma,  da es aber noch ein junges Unternehmen ist, haben sie auch erst  ein kleines Büro, in dem die Chefin und eine Angestellte arbeitet und gelegentlich auch ein Praktikant. 
Mein Arbeitstag fing um 10:00 Uhr morgens an und hörte schon um 13:00 Uhr auf, in den drei Stunden habe ich oft sehr viele E-mails zu potentiellen Kunden geschrieben, aber auch neue Flyer und die neuen Terminpläne für die nächsten Schüler die die Camps gebucht haben mit Word und Excel erstellt.

Unter der Woche habe ich mich dann nach der Arbeit immer mit Freunden zum Lunch getroffen und mich anschließend mit privaten Dingen beschäftigt.
An den Wochenenden stand dann immer ein anderes Programm auf dem Terminplan  zum einen London, Cambrige, Portsmouth, die Seven Sister in der Nähe von Brighton, aber zu oft auch der Brighton Pier, an dem wir uns vergnügt haben. 

Es hat mir hier in England echt super gefallen und Ich kann jedem dieses Praktikum empfehlen, der Spaß an Englisch hat.


Mittwoch, 4. November 2015



Auslandspraktikum in Wien Nun ist schon fast eine Woche vergangen, seit dem wir hier in Wien sind. Man hat es kaum realisiert, dass man schon da ist, da ist auch schon die erste Woche vorbei. In der ersten Woche gab es schon viel zu sehen und zu erleben und wir wussten nicht, wo wir zuerst anfangen sollten.
Ich lebe mit drei weiteren Mädels zusammen in einer Wohngemeinschaft, wo es immer was zu lachen gibt.
Mein Name ist Lena Wiedenlübbert, ich bin 19 Jahre alt und mache an dem Paul-Spiegel-Berufskolleg meine Ausbildung zur Erzieherin.
Hier in Wien mache ich mein Praktikum bei Kiwi (Kinder in Wien). Der Kiwi Kindergarten ist 80-mal in Wien verteilt und hat bis zu 1200 Mitarbeiter. Meine Einrichtung ist in der Spiegelgasse und damit mitten in der Innenstadt von Wien.
In der Einrichtung wird bilingual gearbeitet. Das heißt, dass die Kinder dort mit 2 Sprachen im Alltag leben. Insgesamt hat die Einrichtung 3 Gruppen und jede Gruppe eine englische Ergänzungskraft, die mit den Kindern auf Englisch und auch auf Deutsch kommuniziert. Die Einrichtung ist nach einem offenen Konzept gestaltet, das heißt, dass alle Kinder der 3 Gruppen sich frei bewegen dürfen in der ganzen Einrichtung, wenn sie sich bei einer Erzieherin abgemeldet haben. Die insgesamt drei Gruppen der Einrichtung haben jeweils einen Schwerpunkt. In der gelben Gruppe geht es um konstruktives Bauen. In der blauen Gruppen um Rollenspiele und Theaterspiele. Forschen und kreatives Gestalten können die Kinder in der roten Gruppe erlernen.
Hier stelle ich euch noch mal ein ganz normalen Alltag in der Kita vor.


07:00 → Öffnung des Kindergarten.

08:30 – 09:30 → Die Kinder können sich im Bistro eine Vormittagsjause (Gabelfrühstück) holen.
Ich als angehende Erzieherin begleite die Kinder beim Essen und gebe gegebenenfalls Hilfestellung.

Um 09:25 wird das Essen langsam vom Tisch abgeräumt, damit wird auch signalisiert, dass gleich der Morgenkreis beginnt. Die Kinder, die mit ihrem Essen fertig sind, gehen zurück in ihre Stammgruppe und müssen sich bei einer Erzieherin „abklatschen“, wenn sie die Gruppe wechseln möchten.
Zum Morgenkreis müssen alle Kinder zurück in ihre Stammgruppe kommen.

09:30 → Morgenkreis

Im Morgenkreis singen wir gemeinsam mit den Kindern und spielen eventuell Spiele. Meist wird auch besprochen, welches Wetter wir gerade haben und dieses an einer Wetteruhr eingestellt.

Am Ende des Kreises dürfen die Kinder aussuchen, in welchen Bereich sie wechseln möchten. Dann entscheidet eine Erzieherin, wer die Gruppe wechseln darf. Auch hier wird immer wieder mit den Kindern auf Englisch gesprochen.

11:00 → Mittagskreis

Im Mittagskreis wird wieder zusammen gesungen und gespielt.

11:30 → Mittagessen :

Nach dem Mittagskreis gehen die Kinder nach der Reihe zum Händewaschen. Danach holen sie sich jeweils Teller, Besteck sowie eine Serviette und setzten sich an ihren Platz. Dort nehmen sich die Kinder meist selbstständig ihr Essen.

Wenn sie mit der Hauptspeise fertig sind, gibt es gewöhnlich noch etwas Süßes zur Nachspeise.

Nach dem Essen räumen die Kinder ihren Platz ab und gehen Hände waschen.
Die Pädagogen geben meist Hilfestellungen und achten darauf, dass sich die Kinder nicht zu viel auf den Teller „packen“ und auch nicht das Essen vergessen.

12:00 – 14:30 → Ruhephase:

Während der Ruhephase schlafen die jüngeren Kinder (3 Jährige) im Bewegungsraum. Dies wird meist von 2 Erzieherinnen begleitet, die die Kinder beim Einschlafen unterstützen. Währenddessen sollen sich die älteren Kinder möglichst ruhig beschäftigen. Um zu garantieren, dass in dieser Zeit nicht zu viele Kinder im Gang laufen und laut sind, dürfen von 12:00 bis 14:30 immer bis zu zwei Kinder pro Gruppe tauschen (also in einen anderen Bereich gehen).

14:00 – 15:00 → Die Kinder können sich im Bistro eine Nachmittagsjause (Nachmittagssnack) holen.

Der Ablauf gleicht dem des Gabelfrühstücks. Es werden wieder buffetartig Lebensmittel bereitgestellt, und die Kinder können sich nehmen, was sie möchten. Dieses wird auch wieder von einer Erzieherin begleitet,die die Kinder unterstützt.

17:00 → Der Kindergarten schließt.


Bis bald.
Lena

Geile 4 Wochen in Sevilla



Auslandspraktikum 2015
¡Hola!
Ich bin Niklas Schulze Relau (17) und darf 4 Wochen ein Praktikum in der wunderschönen Stadt Sevilla verbringen. Das Paul-Spiegel Berufskolleg ermöglichte mir diese tolle Erfahrung und zusätzlich wurde es von dem europäischen Förderprogramm Erasmus + gesponsert.
Insgesamt traten 9 Schüler die Reise an. Als wir Samstag am Flughafen von Sevilla ankamen, wurden wir von der Firma Incoma abgeholt und per Van zum Plaza de Cuba gebracht, wo uns unsere Gastfamilien vorgestellt wurden. Diese brachten uns dann zu ihren Wohnungen, die alle mitten in der Stadt liegen, so haben wir alles vor Ort. Wie erwartet ist es in Sevilla sehr warm und man musste sich erst einmal an das Wetter gewöhnen. Wir, Gian, Marcus und ich, sind in einer Gastfamilie, und die Wohnung ist klein aber schön. Wir teilen sie uns mit zwei Söhnen, der Mutter und der Oma. Die ersten Tage waren sehr anstrengend, da man sich erstmal einleben musste und es zusätzlich etwas schwierig war, sich auf Spanisch zu verständigen. Unsere Gastmutter spricht auch nur Spanisch, also war man so gezwungen, Spanisch zu sprechen. Dies hatte den Vorteil, dass wir so natürlich ziemlich viel lernten. Anfangs war  es schwierig, da Spanier so schnell reden. Man musste also immer bei voller Konzentration sein, wenn man ein Gespräch anfing. Gerade spät am Abend oder früh am Morgen hatte man hier ein paar Schwierigkeiten. Schon aber nach ein paar Tagen war es kein Problem mehr alles zu verstehen, auch wenn das Sprechen immer noch etwas schwierig war.
Da wir uns erst Montag mit Incoma treffen sollten, hatten wir noch am Wochenende die Möglichkeit, uns Sehenswürdigkeiten anzuschauen und die Stadt ein bisschen kennenzulernen. So erkundeten wir am Wochenende die Stadt. In Sevilla gibt es viele schöne Parks und alte Kathedralen, also ein absolutes Muss für alle, die alte Städte und Geschichte lieben. Sofort fiel uns aber auf, das die Spanier sehr viel Wert auf ihr gepflegtes Äußeres legen, deswegen konnte ich meine Jogginghosen und „Tank-Tops“ fast den ganzen Aufenthalt im Schrank lassen. 

Schon war auch schon Montag und wir trafen uns mit der Firma Incoma in ihrem Gebäude. Dort erhielten wir unsere Buskarten, sodass wir uns innerhalb von Sevilla mit Bus oder Tram (eine Art S-Bahn) bewegen können. Zusätzlich bekamen wir noch alle wichtigen Infos zu unserem Praktikum, die wir mit unserer Unterschrift in Kenntnis nahmen. Danach wurde jeder Praktikant zu seinem Arbeitsplatz geführt. Ich arbeite in dem Hostel Perez Montilla an der Rezeption, so wurde mir am Montag von meinem Chef José alles Wichtige bezüglich Check Ins, Check Outs, Telefonate und Reservierungen näher gebracht und danach konnte ich mich noch mit den anderen in der Stadt aufhalten. Nachmittags führte uns Reyes, unsere Spanisch Lehrerin, durch Sevilla und gab uns ein paar Infos zu den Sehenswürdigkeiten.
Dann ging das Praktikum los. Mein Wecker klingelte um halb 8. Gearbeitet wird hier immer erst ab 9, aber da wir immer einen langen Fußweg vor uns haben, können wir leider nicht viel davon profitieren. An der Rezeption war es für mich die ersten Tage noch relativ schwierig, da ich noch nicht genügend Erfahrung in dem Aufgabenfeld eines Rezeptionisten hatte, doch dies besserte sich schon nach ein paar Tagen. Zudem bin ich sehr zufrieden, dass mein Chef mir schon so viel zutraut. Ich darf hier nämlich alles selber erledigen und die Rezeption sozusagen alleine „leiten“. Wenn ich aber die ersten Tage noch Fragen hatte oder mal bei einem Telefonat nicht weiter wusste, konnte ich mich auch an die Haushälterin der Pension wenden. Diese ist sehr nett und ich war erstaunt, dass sie mich alle hier so offen empfangen haben.

Feierabend hab ich jeden Tag um drei, worauf die ersten zwei Wochen anschließend ein Sprachkurs stattfand. Der Sprachkurs hat richtig Spaß gemacht und unsere Lehrerin Reyes brachte uns viel neue Grammatik bei. Trotzdem kam aber auch der Spaß hier nicht zu kurz, deswegen war ich ein bisschen traurig, als der Sprachkurs nach zwei Wochen vorbei war. Ist kaum zu glauben aber wahr. Meistens kamen wir erst zum Abendessen wieder bei unseren Gastfamilien an, da man in Sevilla bei dem schönen Wetter immer etwas machen kann. Wir sind zum Beispiel am Wochenende zum Strand oder zu einem Fußballspiel gefahren. Beim Abendessen wird dann mit unserer Gastmutter Maria über unseren Tag geredet oder über generelle Dinge, die uns interessierten. Alles natürlich auf Spanisch. Wir hatten zusätzlich den Luxus, dass Maria sich auch genau wie wir, sehr für Fußball interessiert, so lief immer Fußball im Fernsehen. Von der Champions League bis hin zur spanischen Liga war alles dabei. Zudem war der Stadionbesuch bei Betis Sevilla mein persönliches Highlight.
Ich bin jetzt schon ein bisschen länger als zwei Wochen hier und ich kann jetzt schon sagen, es hat sich total gelohnt, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Auch Vieles ist hier ganz anders als in Deutschland. Zum Beispiel haben hier alle Supermärkte erst ab 9 Uhr offen und auch die Leute sind hier sehr hilfsbereit und offen. Man lernt nicht nur viel über die Sprache, sondern auch genug über die spanische Kultur und ich lerne auch viel über den Beruf in einem Hotel. Ich genieße jetzt noch meine letzte Zeit hier und bedanke mich bei euch für euer Interesse an meinem Blog. 

                                                                   ¡Adiós!


                                                                 

Praktikum Sevilla 2015

¡Hola y bienvenido! Mein Name ist Gian-Luc Klemckow(17) und ich darf dieses Jahr vom 25. September bis zum 24. Oktober mit dem AVE Erasmus Programm ein Auslandspraktikum in Sevilla machen.

Da unser Flieger vom Flughafen Münster/Osnabrück schon früh am Morgen startete, waren wir gegen Mittag in Sevilla gelandet. Zuvor mussten wir aber noch in Frankfurt umsteigen. Mit „wir“ sind neun Auslandspraktikanten gemeint. Nachdem wir in Sevilla eine Ewigkeit auf unser Gepäck warten mussten, fuhren wir mit einem Kleinbus zum Treffpunkt Plaza de Cuba. Dort wartete Carlos, ein Mitarbeiter der Organisation Incoma. Diese Organisation hatte das Praktikum für uns geplant und organisiert.
Nachdem wir dann von Carlos unseren Gastfamilien zugewiesen wurden, gingen wir mit ihnen zu der jeweiligen Unterkunft. Da nur drei Jungs mit nach Sevilla geflogen sind, kamen wir zu dritt in eine Familie. Ich teilte mein Zimmer mit meinem Kumpel Niklas. Das Andere bezog Marcus, ein Junge, den ich vorher noch nicht kannte, der aber mittlerweile zu einem guten Freund geworden ist.
Unsere Gastfamilie bestand aus einer Mutter, einer Großmutter und zwei älteren Söhnen. Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt und etwas zu Mittag gegessen hatten, gingen wir drei in die Stadt. Am Samstag und am Sonntag hatten wir noch frei, also waren wir an beiden Tagen bei 35°C draußen und haben die Sehenswürdigkeiten erkundet. Nach dem ersten Wochenende trafen wir uns am Montag morgen am Plaza de Cuba mit Marta, unserer Betreuerin von Incoma. Von dort aus ging es dann zu Incoma. Hier haben wir noch die letzten Infos zum Praktikum bekommen. Am nächsten Tag fing das Praktikum dann an. Ich hatte mich bei einem Architekturbüro namens Matahacas beworben und den Platz auch bekommen. Das Büro sah von innen sehr modern aus, und meine Arbeitskollegen waren alle sehr kontaktfreudig und nett. Meine Arbeitszeit war von 9-15 Uhr. Eine gute Abwechselung so spät mit der Arbeit anzufangen. In den ersten beiden Wochen hatten wir nach der Arbeit noch einen drei- oder vierstündigen Sprachkurs in der Sprachschule „Yes“. Dies hört sich zwar langweilig und stressig an, aber unsere Lehrerin Reyes war locker und entspannt und hat die vielen Stunden Sprachkurs erträglich gestaltet, um nicht zu sagen, fast alle hatten Spaß dabei.
Nach der ersten Woche Arbeit bestanden meine Aufgaben aus Post sortieren, Dokumente kopieren und Kaffee kochen. In den folgenden Wochen wurden meine Aufgaben immer anspruchsvoller. 
Am ersten Wochenende sind wir drei Jungs, Marcus, Niklas und ich, am Samstag zum Stadion des FC Sevilla gefahren. Wir hatten das Glück, dass gerade zu diesem Zeitpunkt der FC Barcelona dort spielte. Daher konnten wir einige Spieler mal in echt sehen.
Am Sonntag sind wir mit zwei Auslandspraktikantinnen zum Strand nach Matalascanas gefahren. Dort haben wir natürlich auch Deutsche getroffen. Mit denen haben wir später am Nachmittag noch Fussball gespielt. Auch dieser Tag ging wieder einmal schnell um,und so machten wir uns gegen 18 Uhr mit dem Bus wieder auf den Rückweg.
Die zweite Arbeitswoche verging auch sehr schnell und somit endete auch der Sprachkurs.
Am Wochenende haben wir uns ausgeruht und waren shoppen. Marcus und ich hatten das Glück, dass wir nicht im Tourismusbereich arbeiten und somit konnten wir am Montag den Feiertag in Spanien genießen. Nun sind wir schon in der dritten Woche und das bedeutet, dass es bald schon wieder zurückgeht.
¡Hasta luego!

Gian-Luc Klemckow