Mittwoch, 18. November 2015

Praktikum in Brighton 2015

Good morning!


Mein Name ist Stefanie Lilienbecker (19) und ich bin zurzeit in Brighton/England, um ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Ich besuche die 13. Klasse des Paul-Spiegel Berufskollegs und mache mein Abitur mit Schwerpunkt der Erziehung und Gesundheit. Dies ist meine Reise:

Am 26.9.15 haben wir (11 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs) uns vom Köln Bonner Flughafen aufgemacht Richtung London Gatwick. Von dort ging es mit dem Zug Richtung Brighton und dann in die Gastfamilie.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten die Haustür von dem Haus der Gastelternzu finden, habe ich es dann irgendwann geschafft hineinzukommen. Das Zimmer das mir zugeteilt wurde ist groß, hell und liebevoll eingerichtet. Ich konnte mein Glück kaum glauben. Das ganze Haus ist sehr liebevoll eingerichtet mit vielen Bildern und Dekoration. Ich habe mich sofort wohlgefühlt.
Meine Gasteltern, aber vor allem meine Gastmutter, haben sich sehr bemüht, mich wie Zuhause fühlen zu lassen. Ich habe mich in der Zeit, die ich hier bin gefühlt, als wäre ich genauso Teil der Familie wie alle anderen Familienmitglieder. Jedes Wochenende gab es riesen Lunchpakete und jeden Abend sehr großes Abendessen plus ausgiebiges Plaudern. Ich hatte am Anfang der Reise Sorgen, ob ich mich so einfach in einer anderen Familie wohlfühlen kann, aber hier war es so einfach. Das Gefühl hier willkommen zu sein kam von ganz alleine. Dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar!




Die erste Woche in England bestand aus einem Sprachkurs, der je nach Englischkenntnisse, in verschiedene Klassen aufgeteilt war. Ich war mit zwei anderen Mitschülern in dem C1/C2 Kurs, was bedeutet, dass das Niveau schon relativ hoch war. Die Klasse bestand dort aus uns Deutschen, Italienern, Franzosen und einer Frau aus Tschechien. Aber ich habe besonders die Nachmittagsstunden sehr gemocht, denn dort war der Kurs kleiner als am Vormittag und man konnte viel Englisch miteinander reden, was in einer großen Gruppe von 15 Leuten eher schwierig war.

Nach der Sprachschule ging es in der zweiten Woche auf zum Praktikum. Ich habe mein Praktikumsplatz in der Hop+50 Group und Café, eine Art "Jugendtreff" für Menschen ab 50 Jahren. Dort kommen Männer und Frauen hin, die lieber ihre Zeit in einer Gruppe mit anderen Menschen verbringen, als Zuhause zu sein. Die Einrichtung wird von der St. John Kirche in Brighton finanziert.

BINGO! :)
In dieser Gruppe gibt es jeden Tag viele verschiedene Aktivitäten, die man machen kann. Beliebt sind BINGO, Tanzen, Kunst, Gartenarbeiten, Gedichte schreiben/vorlesen, Kochen und sehr viele andere Dinge, die man in der Gruppe machen kann. All dies können sie für wenig Geld dort tun. Ich wurde dort sehr nett empfangen und durfte direkt mit anpacken. Ich durfte mit auf Ausflüge, die zweimal wöchentlich angeboten werden, ich durfte BINGO mit ihnen machen und im Café essen zubereiten und bedienen. Am Nachmittag haben wir die älteren Leute mit dem hauseigenen Minibus nach Hause gebracht, wenn dies gewünscht war.  Die älteren Menschen dort waren immer sehr nett, hatten viel zu erzählen und haben mir dabei geholfen, mich noch wohler zu fühlen in dem Land. Ich hatte meine Arbeitszeit von 9:00 Uhr - 16:30 Uhr. Essen durften wir dort im Café auch. Ich bin dort jeden Tag mit Freude erschienen.

Ich habe die Arbeit dort immer sehr genossen, und blicke mit Trauer auf die Tatsache, dass ich dort nur noch eine Woche bleiben kann. Ich werde die Damen und Herren, aber auch meine Mitarbeiter, dort vermissen, denn sie haben einen stets zum Lachen gebracht :)


Brighton Strand ♥
An den Wochenenden haben wir in der Gruppe viel unternommen und gesehen. Wir waren in London, am Brighton Pier, in den Lanes ( wunderschöne Gassen in Brighton) und hier und dort :)
Ausblick von der Arbeit zum Strand
Die Landschaften sind wunderschön und auch das Meer ist sehr schön. Nach der Arbeit gehe ich manchmal dorthin, denn es sind nur 2 Minuten von mir zum Meer.




Brighton Pier
Brighton Pier
Gruppenfoto :)
 Ich genieße die Zeit hier total und kann jedem, der sich überlegt dies nächstes Jahr auch zu machen, nur meine wärmste Empfehlung aussprechen. Egal ob man sein Englisch verbessern will oder einfach mal in einem anderen Land die Kulturen und die Menschen kennenlernen will. Das Praktikum lohnt sich definitiv und ich bereue nicht dass ich diesen Schritt gemacht habe :)



Stefanie Lilienbecker GE13A
Warendorf

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen